Beim „Familientag im Jagdrevier“ der Kreisgruppe Füssen im „Waldort“ Gut Kinsegg wurde vieles rund um die Jagd und Wildtiere geboten. Die Jäger/innen und Naturpädagogen bereiteten 8 spannende Stationen für Eltern und Kinder vor.

Beispielsweise: Bogenschießen, Jagdhorn basteln, Malwettbewerb, Hundevorführung, Falkner, Märchenlesung und Stockbrot am Lagerfeuer. Das Jägerinnenforum Schwaben begleitete das Suchspiel „Welche Tiere siehst du?“. Mit Ferngläsern ausgerüstet machten sich die Kinder im Wald auf die Suche nach den versteckten Tieren. Eines der vorgegebenen Tiere war nicht zu finden, so war für einige Vorälpler schon klar, dass es nicht der Birkhahn war der fehlte, sondern der ihnen bekannte Spielhahn.

Bei den Vorschulkindern waren die Eltern gefordert, um Lesehilfestellung zu geben. Für die richtige Lösung durften sich alle Kinder wie immer eine Feder aussuchen, was für einige schon eine schwierige Entscheidung war. In ruhiger und entspannter Atmosphäre genossen alle Besucher einen erholsamen und spannenden Familientag

Dietmannsried, 30.08.2017
Wölfle/Kössler

Passend zur Sonderschau des Jägerinnenforums Schwaben “Unser Raubwild - unsere Wertschätzung” präsentierten Jägerinnen die Pelzmodenschau der Firma Glock, Augsburg auf der Schaubühne. 


Jagd ist vorrangig die Nutzung natürlicher heimischer  Ressourcen  und so 
freuten sich die Models, den Messebesuchern heimische Pelze in ihrer ganzen Vielfalt und tollen Verarbeitung zeigen zu können. Die im letzten Jagdjahr erlegten über 104.000 Füchse, ca. 1.700 Baummarder und 11.800 Steinmarder zeugen nicht nur von jaglichem Erfolg. Es wäre wünschenswert, wenn möglichst viele Felle in unserer Heimat verarbeitet und getragen werden, so Renate Weber bei der Vorstellung. 


"Weprefur" ist eine Initiative von Kürschnern, die ökologisch saubere, 
heimische Felle aus der Jagd in deutschen Meisterbetrieben verarbeiten. 
Dieses " Bevorzugen" unterstützen die Jägerinnen und Jäger aus Bayern voll und ganz, indem sie Fuchs, Waschbär oder Marderfelle in allen Varianten und Farben als Muff, Stirnband oder als Kleidungsstück gebrauchen. Die Pelzmodenschau fand viel Anklang und so mancher Zuseher hat eine Anregung bekommen, wie geschossene oder gegerbte Felle verwertet werden können.

24.01.2017
P. Wölfle
R. Weber

Die Einladung nach Oberfranken zum Herbstforum findet ihr hier als PDF zum Download.

 

Für alle, die mehr über das Jägerinnenforum erfahren wollen gibt es jetzt die aktuelle Präsentation welche am Landesjägertag vorgezeigt wurde zum Download. Ebenfalls aktualisiert wurde der vom Bayerischen Jagdverband übernommene Flyer "Kids for Kitz"

Den aktuellen Flyer sowie die Präsentation können sie im Downloadbereich der Homepage unter Downloads/Jägerinnenforum herunterladen.

Mit Waidmannsheil

Kreisgruppe Neu-Ulm

 

Zu einem Pressetermin hatten Paula Wölfle und Anita Kössler,  Jägerinnenforum Schwaben mit BBV Kreisbäuerin Oberallgäu Monika Mayer geladen. Paula Wölfle und Monika Mayer stellten die Aktion „Kids for Kitz“ der Presse vor. Die Scheuchen wurden zuvor in Krugzell von Kindern des örtlichen Kindergartens, der Schule und einer Ministrantengruppe gebastelt. Gemeinsam wurden die Schwerpunkte für die Aufstellung besprochen und Monika Mayer informierte alle betroffenen Landwirte, wo die Scheuchen zum Ausbringen bereit stehen.

Fachliche Kurzbeiträge zur Problematik lieferten der jagdpolitische Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Eric Beißwenger, selbst Jäger und Landwirt, der 2. Vors. des Kreisjagdverbandes Kempten, Hannes Prestel, und Dr. Claudia Gangl, Biologin im Bayerischen Jagdverband. Frau Dr. Gangl wies besonders auf die Gefahr durch den Botulismus hin, eine lebensbedrohliche Vergiftung beim Nutzvieh, hervorgerufen durch das gefürchtete Botulinum-Toxin, welches vom Bakterium Clostridium botulinum in den im Gras, Silage oder im Heu befindlichen Kadavern unter Luftabschluss gebildet werden kann.

Monika Mayer betonte, dass es auch bei den Landwirten einer Imagepflege bedarf und deshalb die Aktion „Kids for Kitz“ eine großartige Möglichkeit bietet, die Problematik aus Sicht der Landwirtschaft darzustellen und diese durch das Aufstellen von Scheuchen ihren Beitrag leisten kann, den „Mähtod“ zu verhindern.
Im Nachgang zu der Aktion erfolgte eine äußerst positive Berichterstattung in den örtlichen Tagesblättern, dem Allgäuer Bauernblatt und dem Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt.

Bereits zuvor war Paula Wölfle bei einer Tagung der BBV-Ortsbäuerinnen eingeladen und konnte die Aktion vorstellen. Das Interesse weiterer aktiver Landfrauen konnte so geweckt werden, so dass sich diese ebenfalls an die örtlichen Schulen und Kindergärten wenden und für´s Mitmachen werben wollen.

Herzlichen Dank an Doris Wamser-Völker aus Unterfranken, die als Nicht-Jägerin die Aktion „Gemeinsam gegen den Mähtod“ ins Leben gerufen hat und so als Wegbereiterin für eine gelungene Zusammenarbeit von Öffentlichkeit, Jägern und Landwirten gilt.


23.05.2016
JF Schwaben und Dr. Claudia Gangl