Liebe Leserinnen und Leser,

Verschneiter Hochsitz, Foto: Wolfgang Mau

was für ein Jahr! 2014 hielt uns ganz schön in Atem. Immer mehr Mitglieder schließen sich unserer Schwarzwildinitiative an. Die Zahl der Radiocäsium-Messstationen kann auf 108 ausgebaut werden. 800 Jägerinnen und Jäger kommen zum Landesbläser­wettbewerb nach Günzburg und der Bundestags­abgeordnete Josef Göppel, Begründer der Landschaftspflege­verbände, erhält den Naturschutzpreis. Das sind nur einige der Highlights in diesem Jahr, auf die wir zu Recht stolz sind.

Für 2015 hat sich der Verband viel vorgenommen. Es wird das Jahr des Niederwilds und der Artenvielfalt. Die Streckenzahlen für 2013/2014 belegen, dass das Niederwild auf rasanter Talfahrt ist. Seit Beginn der Aufzeichnungen des Bayerischen Jagdverbandes in den 70er bzw. 90er Jahren waren die Zahlen noch nie so weit im Keller. Längst ist es an der Zeit, die Ursachen offen anzusprechen. Feuchtkaltes Wetter in den Setzzeiten wirkt sich genau so negativ auf die Populationen aus wie das Raubwild. Besonders stark aber leidet das Niederwild unter dem rapiden Strukturwandel in der Land­wirtschaft. Vorhandene Maßnahmen wie der wildtiergerechte Zwischenfruchtanbau und die Anlage von Hecken und Feldgehölzen werden intensiviert und neue Maßnahmen entwickelt, um Hase, Fasan und Co. zu retten. Es gibt viel zu tun!

Aber jetzt freuen wir uns erst einmal auf Weihnachten und den Jahreswechsel.

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und
Glück und Gesundheit im Neuen Jahr!

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