Liebe Jägerinnen und Jäger,
 
am kommenden Freitag, den 06.02.2015, findet unser nächster Jägerstammtisch im Schützenheim in Weißenhorn statt.
 
Ab 18.00 Uhr besteht Schießgelegenheit und ab 19.00 Uhr hören wir einen Vortrag von Ernst Hahn zum Thema "Ist Schwarzwild bei konsequent richtiger Bejagung in den Griff zu bekommen?".
Ernst Hahn ist ein Praktiker, kommt aus Rothenburg ob der Tauber in Mittelfranken und hat als Jäger und Schwarzwildberater des BJV, wie auch als Landwirt jahrelange persönliche Erfahrung mit Schwarzwild gesammelt. Da aktuell intensiver denn je über technische Hilfsmittel bei der Bejagung des Schwarzwildes diskutiert wird, erwartet uns ein interessanter Vortrag.
 
Mit Waidmannsheil!
 
Bayerischer Jagdverband
Kreisgruppe Neu-Ulm e. V.
 
Christian Liebsch
1. Vorsitzender

Am Freitag den 16. Januar startete unsere diesjährige Vortragsreihe mit dem Thema: "Wissenswertes zur Jagd mit schallreduzierten Waffen“.

Als Referenten konnten wir Pascal Conter gewinnen. Er ist verantwortlich für die Entwicklungen im Bereich schallgedämpfter Waffen bei Blaser Jagdwaffen in Isny. Im Anschluss an seinen sehr interessanten Vortrag konnte sich jeder Teilnehmer selbst ein Bild über die Leistungsfähigkeit des Schalldämpfers machen.

Hr. Conter hatte eine Blaser R8 im Kaliber .308 Win mit Schalldämpfer im Gepäck. Diese wurde im Anschluss an die Präsentation auf der 100m Schiessbahn ausgiebig mit und ohne Schalldämpfer geschossen.

Waidmannsheil Jürgen

 

 

Liebe Jägerinnen und Jäger,
 
mit den besten Wünschen für ein vor allem gesundes neues Jahr, möchten wir Ihnen gerne einige aktuelle Informationen zukommen lassen:
 
1. Diese Woche, am Freitag, den 16.01.2015, findet unser erster Jägerstammtisch in 2015 im Schützenheim in Weißenhorn statt. Ab 18.00 Uhr besteht wieder Schießgelegenheit und ab 19.00 Uhr hören wir im Unterrichtsraum einen Vortrag von Pascal Conter, von der Firma Blaser Jagdwaffen, zum Thema: "Wissenswertes zur Jagd mit schallreduzierten Waffen". Unter dem Aspekt des Gesundheitsschutzes für Jäger ist dies aktuell ein intensiv diskutiertes Thema. Herr Conter wird eine schallreduzierte Waffe mitbringen, so dass wir uns von der Geräuschentwicklung, Rückstoßdämpfung etc. im Anschluss an den Vortrag ein eigenes Bild machen können. Bitte bringen Sie Ihren Gehörschutz mit!
 
2. Die Kreisgruppe war wieder mit einem eigenen Stand auf der 16. Baden-Württembergischen Jagd- und Fischereimesse vom 08. - 11.01.2015 in Ulm vertreten. Da die Donauhalle nicht mehr zur Verfügung steht, waren wir mit allen anderen ideellen Partnern der Messe in Halle 6 zu finden. Nach einem "ruhigen" Beginn am Donnerstag und Freitag, trösteten Samstag und Sonntag mir recht gutem Besuch. An das neue Konzept muß sich aber der eine oder andere Besucher erst noch gewöhnen. Unsere Themen fanden wie immer Interesse und wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden, dem Auf- und Abbau-Team und der Standbesetzung. Insgesamt waren ca. 35 Jägerinnen und Jäger der Kreisgruppe sowie unsere beiden Bläsergruppen beteiligt. Allen Helfern ein herzlicher Waidmannsdank!
 
3. Die bayernweite Kormoranvergrämung findet auch dieses Jahr statt, und zwar am Samstag, den 24.01.2015 und am Samstag, den 07.02.2015, jeweils von 07.00 - 12.00 Uhr. Unsere befreundeten Fischer danken Ihnen für Ihre Beteiligung!
 
4. Das neue Kulturlandschaftsprogramm wurde veröffentlicht und soll dazu beitragen, die Folgen des zu befürchtenden Umbruchs der zahlreichen Blühflächen abzufedern.
Welche Maßnahmen es gibt, finden Sie in der anhängenden Übersicht. Wichtig: Antragsendtermin ist bereits am 27. Februar 2015.
Der Bayerische Jagdverband (BJV) hat in einigen Bereichen aktiv an der Neugestaltung des KULAP mitgewirkt. Beispielsweise wurde die Maßnahme B36 „Winterbegrünung mit Wildsaaten“ aufgrund des großen Erfolgs der vom BJV initiierten Aktion „wildtiergerechter Zwischenfruchtanbau“ erstmals in das KULAP aufgenommen.

Desweiteren hat sich der BJV mit Nachdruck dafür eingesetzt, dass diejenigen Landwirte, die bisher die KULAP-Maßnahme A36 „Agrarökologische Ackernutzung“ (mehrjährige Blühflächen) beantragt hatten, bei Weiterführung dieser Maßnahme die Flächen im Jahr 2015 nicht neu einsäen müssen (neue Maßnahme B48). Hier hat das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten eine Übergangszeit bis zum Frühjahr 2016 eingeräumt. Dies ist besonders wichtig für unsere Wildtiere, wenn man bedenkt, dass in Bayern 20.000 Hektar Blühflächen angebaut sind. Ein Umbruch dieser Flächen in der sensiblen Zeit von Januar bis April wäre für Bodenbrüter und Niederwild äußerst fatal!

Einige KULAP-Maßnahmen sind mit dem Greening kombinierbar. Zwischenfruchtanbau wird beim Greening beispielsweise mit dem Gewichtungsfaktor 0,3 bewertet. Entscheidet sich der Landwirt gleichzeitig für die KULAP-Maßnahme B36 „Winterbegrünung mit Wildsaaten“, so bekommt er zwar nicht die volle Prämie in Höhe von 120 Euro je Hektar, immerhin aber noch 45 Euro je Hektar.

Sprechen Sie mit Ihren Jagdgenossen und nutzen Sie das neue KULAP und auch das Greening für die Anlage wertvoller Wildtierlebensräume in Ihren Revieren!

Anliegend finden Sie den im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt erschienenen Artikel zum Thema KULAP „Aktiv die Umwelt schützen“. Darin können Sie alles Wichtige rund um das neue KULAP nachlesen.

KULAP Maßnahmenübersicht ab 2015

KULAP "Aktiv die Umwelt schützen"

5. Gerne informieren wir Sie auch über ein neues Projekt der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft zur Wildlebensraumberatung in Bayern. Details finden Sie hier:

http://www.lfl.bayern.de/iab/kulturlandschaft/090342/index.php
 
Weitere Informationen erhalten Sie auch von:
 
Dr. Christof Janko
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Institut für Agrarökologie, Ökologischen Landbau und Bodenschutz
IAB 4a Kulturlandschaft & Landschaftsentwicklung
Lange Point 12, 85354 Freising
Telefon: 08161/71-3204
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://www.Lfl.bayern.de

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil!
Bayerischer Jagdverband
Kreisgruppe Neu-Ulm e. V.
Christian Liebsch, 1. Vorsitzender

ULM. Noch größer und noch attraktiver – so präsentierte sich die 16. Baden-Württembergische Jagd & Fischerei Messe vom 08. – 11. Januar 2015 in der Messe Ulm. Erstmals waren auch die Hallen 5 und 6 mit einbezogen. Mit über 14.000 m² Gesamt-Ausstellungsfläche erzielte die jährlich stattfindende Messe einen neuen Aussteller- und Flächenrekord. Rund 250 teilnehmende Unternehmen (Vorjahr 220) zeigten ein umfangreiches Angebotsspektrum rund ums Jagen, Angeln, Outdoor und Offroad. Erfolgreich zum Halali geblasen: Ca. 25.000 Jäger, Fischer, Hundefreunde und Naturliebhaber besuchten die Messe in Ulm und informierten sich über Neuigkeiten, bewährte Klassiker und aktuelle Trends. „Gemeinsam mit unseren ideellen Partnern, Verbänden und Ausstellern konnten wir die führende Position der Baden-Württembergischen Jagd & Fischerei Messe weiter festigen und ausbauen“, freuen sich die Veranstalter Rainer und Michaela Vogel von der Ulmer Ausstellungs GmbH.
Der starke Zuspruch der Besucher – verbunden mit einer bekannt hohen Kaufkraft in der Region Ulm / Donau-Iller - sorgte auch in diesem Jahr für wertvolle Kontakte und gute Umsätze bei den ausstellenden Unternehmen. Klar erkennbar ist der Trend zu höherwertigen Qualitätsprodukten. Es ist gezielt nachgefragt und eingekauft worden.

Jägerinnen in den Revieren
Dass die Jagd zunehmend auch Frauensache ist, zeigte sich deutlich auf der Jagdmesse in Ulm. So waren deutlich mehr Jägerinnen, Falknerinnen und Hundeführerinnen anzutreffen. Sie trafen sich im Jägerinnenforum des Landesjagdverbandes Baden-Württemberg (LJV) und im Bayerischen Jägerinnenforum Schwaben (am Stand der Kreisgruppe Neu-Ulm im Bayerischen Jagdverband). Die Jägerinnen boten auch angehenden Waidfrauen die Gelegenheit zum Kennenlernen und Erfahrungsaustausch.

(Quelle: Ulmer Ausstellungs GmbH).