Am Freitag, den 5. Oktober 2012, fand auf der Schießanlage der Königlich-Priviligierten Schützengesellschaft in Weißenhorn unser diesjähriges Hegegemeinschafts-Vergleichsschießen statt. Die Beteiligung war deutlich besser als im Vorjahr, auch wenn wir noch Luft nach oben haben.
 
Geschossen wurden drei Disziplinen:
 
5 Schuß auf die Wild-Ringscheibe (Rehbock) in 100 m Entfernung, sitzend aufgelegt,
5 Schuß auf den laufenden Keiler, jeweils im jagdlich zugelassenen Mindestkaliber und mit eigenen Waffen.
Diese 10 Schuß flossen in die Einzelwertung. Die besten 5 Schützen einer Hegegemeinschaft wurden zusätzlich für das Mannschaftsergebnis herangezogen.
 
Zudem bestand die Möglichkeit, in einer separaten Wertung, mit der eigenen Kurzwaffe, Mindestkaliber .38 Special oder 9 mm, am Kurzwaffenschießen mit Einzelwertung teilzunehmen. Eine gute Gelegenheit, einmal wieder mit der Kurzwaffe zu schießen.
 
Gewertet wurde jeweils der erste Durchgang, insgesamt wurden gute Schießleistungen erzielt. Bester Einzelschütze war Karl-Heinz Dangel, die beste Hegegemeinschaft war die HG 3 und der beste Kurzwaffen-Schütze war Willi Ries. Sie erhielten jeweils einen Wanderpokal. Die beste Hegegemeinschaft erhielt zusätzlich einen Gutschein für 30 Liter Bier. Weitere Platzierungen siehe unten.
 
Wir bedanken uns bei unserer "Jägerwirtin" Irmgard Steinle, beim Schießwart August Nehmer und den Aufsichten Timo Laible und Thomas Kasper, sowie bei Jürgen Schuler für die Auswertung und allen gemeinsam für den reibungslosen Verlauf einer am Ende gelungenen Veranstaltung!
 
Christian Liebsch
1. Vorsitzender


Platz 1: Hegegemeinschaft III
- 96 Pkt Karl-Heinz Dangel    
- 95 Pkt Jürgen Schuler     
- 85 Pkt Christian Liebsch   
- 79 Pkt Leonhard Weitmann
- 77 Pkt Hugo Heindel        
Gesamt: 432 Pkt

 

Platz 2: Hegegemeinschaft II
- 96 Pkt Mario Schramm          
- 85 Pkt Jörg Rosenkranz    
- 80 Pkt Patrick Kastler    
- 80 Pkt Robert Mellinghoff    
- 78 Pkt Martin Haas       
Gesamt: 419 Pkt

 

Platz 3: Hegegemeinschaft I    
- 90 Pkt Thomas Hartmann    
- 88 Pkt Willi Ries        
- 84 Pkt August Nehmer        
- 66 Pkt Andreas Aschmer    
- 59 Pkt Karl Thoma       
Gesamt:    387 Pkt

 

Platz 4: Hegegemeinschaft IV
- 82 Pkt Timo Laible       
- 81 Pkt Martin Sattler      
- 78 Pkt Dr. Adolf Reul    
- 70 Pkt Dieter Maier      
- 62 Pkt Anna Altmann       
Gesamt: 373 Pkt

 

Einzelwertungen: Langwaffe

1. 96 Pkt Karl-Heinz Dangel  (8-9-9)
2. 96 Pkt Mario Schramm     (8-9-8)
3 95 Pkt Jürgen Schuler 

 

Einzelwertungen: Kurzwaffe
1. 48 Pkt Willi Ries        
2. 39 Pkt Florian Steck   
3. 37 Pkt Thomas Kasper


Zu Beginn der Wildwoche sind die Jäger traditionell wieder mit einem Wildbret-Verkauf und den Jagdhornbläsern beim Wochenmarkt auf dem Petrusplatz in Neu-Ulm vertreten."

Beim Freundschaftsschießen 2012

traten 25 Teilnehmer, davon 5 der Jägervereinigung Krumbach, 7 des Jagdschutz- und Jägervereins Günzburg und 13 der Kreisgruppe Neu-Ulm, sowie 2 Gäste an.
Die Schießobfrau Christina Graf und ihr Team hatten den Parcours mit 3 mobilen Maschinen ergänzt, wodurch ein abwechslungsreiches, anspruchsvolles aber sehr ansprechendes Schießprogramm zu absolvieren war.

Das Wetter war bestens und alle Teilnehmer hatten dabei richtig Spaß!
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt:
Kaffee, Kuchen, Weißwurst mit Brezen oder Wiener mit Semmel, für jeden Geschmack war etwas dabei.

Zum Ende des Vormittages, bei dem die Kameradschaftspflege über die Kreisgrenzen hinaus im Vordergrund stand, wurde das Schießergebnis bekannt gegeben. Von jedem Schützen wurde der erste Durchgang gewertet, von jedem Verein die besten 5 Schützen.

Das beste Ergebnis erzielten die Schützen
Felix Reithemann, Günther Clement, James Moreland, André und Jerome Leplat, der Kreisgruppe Neu-Ulm mit 40 Tauben,
gefolgt vom Jagdschutz- und Jägerverein Günzburg mit 29 Tauben.

Bester Einzelschütze war Jerome Leplat mit 10 von 10 möglichen Tauben!
Die besten 5 Schützen durften sich über einen Wurstkorb der Metzgerei Josef Klein freuen, den die Vorsitzenden Manfred Borchers aus Günzburg und Christian Liebsch übergaben.
Wir freuen uns bereits heute auf das nächste Freundschaftsschießen 2013 in Kemnat, wozu der Jagdschutz- und Jägerverein Günzburg einlädt!

Freundeskreis der Ulmer und Neu-Ulmer Jägervereinigungen
 
Im Vorfeld der gemeinsamen Veranstaltung der Jägervereinigung Ulm und der Kreisgruppe Neu-Ulm im BJV trafen sich die Vorstandschaften beider Vereine und gründeten einen "Freundeskreis" der beiden Jägervereinigungen in Form eines Vereines, der im Vereinsregister eingetragen werden soll.
Mit diesem Akt wurde an eine gemeinsame Historie angeknüpft, die bereits Anfang des vorigen Jahrhunderts begann. 1906 wurde nämlich die "Jagdgesellschaft Ulm/Neu-Ulm" gegründet, die 1914 in "Jagdverein Hubertus" umbenannt wurde.


1934 folgte die Auflösung des Vereins und alle bis dahin bestehenden Jagdorganisationen wurden dem Reichsbund Deutsche Jägerschaft zugeführt. 1946 wurde auf Ulmer Seite die württembergisch-badische Jägervereinigung Ulm ins Leben gerufen. Die Neu-Ulmer Jägervereinigung gründete 1959 unter dem Namen "Bayerischer Jagdschutz- und Jägerverein, Kreisgruppe Neu-Ulm" einen förmlichen Zusammenschluß.


Dem neuen Freundeskreis kann jedes Mitglied aus einem der beiden Landesverbände beitreten, er wird in der Jägervereinigung, in der er kein Mitglied ist, dann wie ein Zweitmitglied gesehen und hat Zugang zu allen Veranstaltungen. Als Neu-Ulmer BJV-Mitglied erhält man also den Albjäger und kann zu allen Veranstaltungen der Ulmer Jägervereinigung gehen.


Weiterhin wollen wir uns regelmäßig austauschen um im Großraum Ulm mit einer Stimme zu sprechen, gemeinsame Veranstaltungen organisieren, Kommunikation und gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit fördern und nicht zuletzt die Kameradschaft und Brauchtum pflegen.

Gemeinsamer Jägerstammtisch mit der Jägervereinigung Ulm
 
Für den gemeinsamen Jägerstammtisch im Tagungshotel Seligweiler konnten wir Wildmeister i. R. Konrad Esterl gewinnen. Er hielt 2 Vorträge und ging dabei zunächst aus seiner Sicht als ehemaliger Berufsjäger und Praktiker auf die Versorgung des Schalenwildes im Winter ein. Er berichtete über seine Erfahrungen und Erlebnisse, die er in seinem langen Leben als Jäger sammeln konnte und schilderte die Bedeutung von artgerechter Fütterung und Ruhe für Wild und Wald im Winter.
Im zweiten Teil schilderte er anhand von Erlebnissen die Lock-/Ruf- und Reizjagd. Von der Birkhahn-Balz bis zum Röhren des brunftigen Hirsches verfolgten die Zuhörer gebannt seine Erlebnisse und fühlten sich inmitten des Balz- und Brunftplatzes oder sahen förmlich den Rehbock springen, den der Berufsjäger gar mit dem Geldschein zum Zustehen bewegen konnte ...
Ein Abend mit beeindruckenden Schilderungen, die die Freude an der Jagd zum Ausdruck brachten und ansteckend auf die Zuhörer wirkten!